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Letzte Änderung:
24.07.2011
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Living Education

LivingEducation – ein Traum wird wahr!

Im Jahre 1974, als 14jähriger, schrieb Yahya Hassan das folgende Programm:

„ Für den Anfang wollen wir nur eine kleine Schule gründen, danach jedoch sehen wir unseren Plan so: Wir werden nach der kleinen Schule ein Haus dazu bauen, dort werden Frauen arbeiten, so werden sie ihr Geld verdienen, wir bezahlen sie und bringen die Sachen nach Europa, verkaufen sie hier und bauen mit dem Erlös, das wir in Europa für die Sachen bekommen haben eine grössere Schule, noch ein Waisenhaus für die Kinder die keine Eltern mehr haben.
Die Betreuer sind Mütter die keine Kinder, oder keinen Mann mehr haben, ihre Kinder, ich meine die Kinder von den Betreuern können dort mit ihren Mutter dort leben und in die Schule gehen. Danach haben wir ein Spital vor zu bauen. Ich hoffe das Geld das wir bis dann zusammen haben wird reichen. So wird alles grösser gebaut und vergrössert. Auch werden wir Spielplätze bauen.“ [Orthografiefehler wurden belassen!]

Siehe weiter unter www.livingeducation.org


Schule im Dienst des Friedens in Pakistan

In Pakistan gibt es nicht nur Koran-Schulen, in denen ein fundamentalistischer Islam gepredigt und der Westen verteufelt wird. Es gibt auch solche, welche die Kultur des Islams und jene des Abendlandes miteinander versöhnen.

Diese Ziel hat das Internat «Ahtal» in der Nähe der Hauptstadt Islamabad. Anders als alle andern Privatschulen in Pakistan sind in diesem von Schweizern ins Leben gerufenen Internat Schülerinnen aller Konfessionen willkommen. Hier erhalten Waisen-Mädchen und Mädchen aus der Unterschicht eine Ausbildung. Hören Sie dazu Echo der Zeit vom Do, 15.5.2008, 18.00 Uhr:
http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/echo-der-zeit/2644.bt10032607.html

Aus Pakistan während und nach dem Erdbeben vom 8. Oktober 2005


Erstes E-Mail: Islamabad, 8.10.05

Hallochen alle miteinander.
Ich melde mich direkt aus Islamabad aus unserem Internat.
Heute morgen, zum Glück waren schon alle wach, war das Erdbeben. Wir rannten alle aus dem Haus. Viele hatten Angst, wieder reinzugehen. Kurze Zeit später war ein Nachbeben und gerade vor einer halben Stunde war noch eine Erschütterung... Zum Glück ist niemandem was passiert.
Morgen fahre ich nach Lahore.
Die Mädchen sitzten alle draussen und fürchten sich, reinzugehen.
Ansonsten läuft hier alles wie normal. 6 und 7 Klasse geht zur Schule, Kindergartenlehrerinnenseminar läuft. Am 19.10. ist Eröffnung mit dem CH Botschafter.
Seit heute ist der CH Generalkonsul verschollen. Er war aus Karachi aus nach Islamabad und wollte dann weiterfahren... Die Botschaft ist in Alarmbereitschaft. Er war im Erdbebengebiet unterwegs. Wir wollen hoffen, dass ihm nicht geschehen ist.
Sonst ist hier alles ok, niemandem ist was passiert. Wir hoffen, dass die Erde heute Nacht ruhig bleibt!
Salaam and love from Islamabad
yahya


Rundschreiben LivingEducation, Islamabad, 11.10.05

Langsam kommen nun die Nachrichten von den Toten und Verschütteten. Viele Schülerinnen in unserem Internat von LivingEducation haben Familienangehörige und Bekannte verloren.
Einige stehen unter Schock und müssen versorgt werden.
Es ist keine einfache Situation und wieder hat es einmal mehr die Ärmsten erwischt.
Eine grössere Anzahl der Arbeiter stammt aus dem Katastrophengebiet, wo die meisten Toten zu beklagen sind.
Es ist schrecklich, Menschen zu sehen, die alles verloren haben!
Menschen, die nur die Angehörigen hatten und nun auch diese verloren haben.
Wir brauchen Eure Gebete und guten Wünsche!
Im Namen für das ganze Team
Yahya hassan
www.LivingEducation.org


Islamabad und Baden, 20. 10. 2005

Rundschreiben aus Islamabad….
Sehr geehrte Damen und Herren
LivingEducation (=LE) ist ein als gemeinnützig anerkannter Verein, der im Aargau registriert ist. LE setzt sich für Waisenmädchen ein, indem ihnen umsonst der Schulbesuch in unserem Internat ermöglicht wird. Ausserdem bildet LE auch Kindergärtnerinnen aus, welche diese betreuen. Im Moment besuchen 30 Schülerinnen die 6. und 7. Klasse, 12 Frauen den Kindergartenkurs und etwa 40 Kinder die zwei Kindergärten von LE.
Jetziger Arbeitsschwerpunkt liegt in der Stadt Islamabad, welche vom Erdbeben heimgesucht wurde. Viele Schülerinnen und Angestellte von LE stammen aus dem Kaschmir, dem Kerngebiet des Erdbebens. Die internationale Hilfe konzentriert sich logischerweise im Kaschmir. Dennoch darf die Basishilfe in den umliegenden Gebieten nicht vergessen werden. Deshalb gelten für uns weiterhin folgende Leitsätze:
1.. Die Arbeit von LivingEducation (=LE) ist wichtiger denn je. Einschneidende Erlebnisse können tiefe Spuren hinterlassen. Die Region ist im Erdbebengebiet, dies lässt sich nicht ändern. Deshalb ist eine sorgfältige und der Situation angepasste Versorgung der Kinder ein muss. Grosse Hilfswerke übernehmen Ernährung, Obdach und Medikamente. LE versorgt die Kinder mit Bildung und Erziehung.
2. LE heisst auch aus dem Alltag Lehren ziehen. Wie kann ich mit der jetzigen Situation umgehen. LE arbeitet auch nach dem Erdbeben weiter mit den Kindern. Der Unterricht hilft den Kindern wieder Sinn und Mut zu bekommen. Das Prinzip Kooperation statt Konkurrenz erhält eine neue Dimension, geteiltes Leid ist besser zu ertragen. Eine gute Mischung zwischen Verarbeitung und Zerstreuung hilft Fuss zu fassen.
Die Hilfsart der LE geht im gesamten Hilfekonzept unter. Deshalb ist LE auf Unterstützung auch aus der Heimat des LE angewiesen. Der Gründer - Dr. Yahya H. Bajwa, sowie ein Beirat - Nationalrat Geri Müller - stammen aus Baden. Sie alle hoffen auf eine starke Unterstützung.
Auf Anfrage der Bevölkerung aus dem Kaschmir hat LE entschlossen weitere Mädchen, als auch Knaben (bis anhin war der Schulbetrieb nur auf Mädchen beschränkt) im Internat aufzunehmen.
Wir wollen etwa 40 SchülerInnen die Chance geben, im Internat LE die Schule kostenlos zu besuchen.
Dazu brauchen wir kurzfristig ca. Fr. 80'000. Ein Teil ist damit sogar längerfristig angelegt (zwei neue Klassenzimmer und Unterkunft) und ein Teil wird für den Unterricht, die Schulbücher, das Essen und die Kleider der SchülerInnen verwendet. LE stellt Grund und Boden für den Neubau auf ihrem Gelände zur Verfügung.
Wir bitten Ihre Organisation, uns mit finanziellen Mittel zu unterstützten, damit wir diese direkte Hilfe den Kindern anbieten
können. Wie bis jetzt alle Schweizer und ausländische freiwillige HelferInnen arbeiten in Pakistan auch jetzt Andri Mahler, Steffi Weber und Melani Riggenbach kostenlos für LE. Flugkosten übernehmen die freiwilligen HelferInnen selber, Kost und Logis übernimmt der Projektinitiant.
Islamabad und Baden, 20. 10. 2005

Dr Yahya Hassan Bajwa (Islamabad), Tel. 0092 51 22 32 904 / Mobile 0092300 535 5262 / Schweiz: 076 58 80 786
NR Geri Müller (Baden), Tel. 056 221 12 06

Das Postcheckkonto lautet:
LivingEducation
Bahnhofstrasse 7, PF 1351
5400 Baden
PC-Nr. 60-223344-6


15. April 2005: Das Bundesamt für Migration schenkt LivingEducation 71 gebrauchte PCs, 10 Bildschirme und 4 Drucker. Damit können alle Schulen und Büros mit PCs ausgestattet werden. Auch die Computerschule für Frauen und Hilflose kann so schneller realisiert werden. Ganz herzlichen Dank in diesem Zusammenhang an das BfM.